Autopflege nach dem Winter

Der Winter ist fast vorbei und es wird Zeit, das Auto zu pflegen. Dreck, Streusalz und Frost machen dem Fahrzeug im Winter zu schaffen. Da tut eine Autopflege mal ganz gut. Verschmutzungen und Schäden gilt es zu beseitigen, das Auto muss gereinigt werden und manche Teile sollte man überprüfen.

Schäden beseitigen, wichtige Bestandteile checken

  1. Überprüfen Sie den Wagen auf etwaige (Flug-)Roststellen und Lackschäden. Rost kann man meist mit entsprechenden Mitteln selbst entfernen. Gleiches gilt für kleinere Lackschäden, die man – nach kurzer Reinigung der Stelle – mit der passenden Lackfarbe „zutupfen“ kann. Ist allerdings die Grundierung betroffen, sollte man einen Experten hinzuziehen.
  2. Bei kleineren Kratzern in den Scheiben können Sie Scheibenpolitur oder Glasharz verwenden; Geübte können eine Politurmaschine benutzen. Gleiches gilt für Risse oder Steinschläge. Diese dürfen im Sichtfeld des Fahrers aber auf keinen Fall entstehen – in diesem Fall muss ein Fachmann die Windschutzscheibe austauschen.
  3. Die Scheibenwischer sollten Sie ebenfalls checken und bei Beschädigung austauschen.
  4. Von Frost beschädigte Türdichtungen sollten ersetzt werden.
  5. Weiter sind Bremsen, Fahrwerk, Batterie und Lüftungsfilter zu überprüfen. Die Autobatterie verliert in der kalten Jahreszeit oft an Kapazität und der Lüftungsfilter kann verschmutzt sein. Im Fahrwerk sollten Sie Stoßdämpfer und Federn auf Schäden überprüfen.
  6. Im Frühling, spätestens nach den Eisheiligen im Mai, sind die Reifen zu wechseln. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist auf eine Profiltiefe von ca. 3 mm zu achten. Gesetzlich vorgeschrieben sind allerdings nur 1,6 mm.

Reinigen und andere Maßnahmen

  1. Gerade nach einem Winter, bei dem meistens viel Nässe und Schmutz das Straßenbild prägen, sollten Sie Ihrem Wagen eine Autowäsche gönnen. Dazu sollten Sie zunächst gröbere Verkrustungen mit einem Hochdruckstrahler entfernen. Im Motorraum sollten Sie allerdings wegen der empfindlichen Elektronik vorsichtiger agieren. Danach empfiehlt sich eine Waschanlage. Ob auch eine Unterbodenwäsche in der Waschanlage ratsam ist, ist nicht ganz unumstritten, jedenfalls wenn salzhaltiges Brauchwasser verwendet wird. Andererseits: Praktisch und preisgünstig ist es.
    Falls Sie nicht durch die Waschstraße fahren, müssen Sie neben der Karosserie und dem Unterboden natürlich noch die Scheiben (mit Glasreiniger) und gegebenenfalls die Felgen (mit Felgenreiniger) reinigen. Achten Sie aber darauf, dass keine Schadstoffe in den Boden versickern und darauf, dass die Schwämme und Bürsten nicht den Lack zerkratzen können. Mit Wasser sollten Sie nicht sparen, um einem Scheuereffekt und somit Lackschäden vorzubeugen.
  2. Reinigen Sie die Innenseiten der Motorhaube, die Türen und den Kofferraum mit fettlöslichem Reinigungsmittel.
  3. Da im Winter oft Feuchtigkeit ins Auto eindringt, sollten Sie Ihren Wagen an einem schönen Tag mal ordentlich durchlüften. Außerdem gilt es, den Innenraum zu säubern. Gröberen Schmutz können Sie absaugen, anschließend reinigen Sie Polster oder Leder mit entsprechenden Mitteln aus dem Handel. Die Kunststoffverkleidungen können Sie mit einem weichen Tuch, Wasser und ein kleines bisschen Spülmittel reinigen. Seien Sie vorsichtig bei der Reinigung des Dachhimmels, der meist sensibel ist.
  4. Werfen Sie nunmehr unnötiges Winterzubehör wie Schneeketten oder schwere Behälter mit Winterscheibenreiniger aus dem Wagen. Es verbraucht nur mehr Kraftstoff.
  5. Achten Sie darauf, Sommer- und Winterscheibenreiniger nicht miteinander zu vermischen. Bleiben Sie also entweder bei Winterscheibenreiniger oder tauschen Sie diesen komplett gegen Sommerscheibenreiniger aus.

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