Leasingrückläufer kaufen – lohnt sich das?

Leasingrückläufer stellen eine Möglichkeit dar, günstig ein Auto zu kaufen. Auf was dabei zu achten ist und ob es sich wirklich lohnt, ein zurückgegebenes Leasing-Auto zu kaufen, erklären wir Ihnen hier.

Was versteht man unter einem Leasingrückläufer?

Leasingrückläufer sind Fahrzeuge, welche am Ende des Leasingvertrages vom Leasingnehmer wieder an den Leasinggeber zurückgegeben werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um einen Restwertleasing- oder einen Kilometerleasing-Vertrag handelt. Der Leasinggeber versucht, wenn er das Fahrzeug zurückerhält, jenes an einen anderen Kunden zu verleasen oder mitunter auch am Gebrauchtwagenmarkt zu verkaufen. Die Gründe, warum Leasingnehmer ihre Fahrzeuge zurückgeben, sind unterschiedlich. Es ist jedoch eine gängige Variante, wenn das Fahrzeug nicht ausbezahlt bzw. weitergeleast werden soll.

Wo kann man Leasingrückläufer kaufen?

Vor Jahren waren Leasingfirmen noch der Überzeugung, die Leasingrückläufer nicht für den Privatmarkt anzubieten. Doch die Zeiten haben sich geändert und die Firmen erkannt, dass auch Privatpersonen Interesse daran haben, Leasingrückläufer zu erwerben. Aus diesem Grund gibt es heute Leasing-Fahrzeuge nicht nur bei Händlern zu kaufen, sondern auch auf Online-Autobörsen zu erstehen. Der Vorteil ist, dass zurückgegebene Leasing-Gebrauchtwagen entweder mittels Barzahlung, Kreditfinanzierung oder auch im Rahmen eines Leasingvertrages finanziert werden können.

Welche Vorteile bestehen beim Kauf von Leasingrückläufern?

Als Leasingnehmer hat man die Pflicht, alle Wartungsarbeiten sowie Inspektionen vornehmen zu lassen. Jemand, der einen Leasingrückläufer kauft, kann daher sicher sein, ein Fahrzeug in gutem Zustand zu erwerben bzw. mitunter ein scheckheftgepflegtes Fahrzeug zu bekommen. Im Regelfall sind Leasingrückläufer auch wahre Schnäppchen. Natürlich spielen die Anzahl der Zwischenhändler eine wesentliche Rolle, wobei jedoch davon ausgegangen werden kann, dass vor allem Fahrzeuge der Ober- und Mittelklasse durchaus um 20-50 Prozent günstiger sind. Ein weiterer Vorteil: In vielen Fällen gibt es nur einen Vorbesitzer.

Worauf ist zu achten, wenn man ein Auto nach Leasing kauft?

Wo Sonne scheint, tritt auch Schatten auf. Grundsätzlich muss darauf verwiesen werden, dass – wenn das Fahrzeug von einem Unternehmer oder Händler geleast wurde – jenes nur als klassisches Nutzfahrzeug gesehen wurde. Kratzer oder Dellen sind daher keine Seltenheit. In vielen Fällen haben Leasingfahrzeuge deutlich mehr Abnutzungserscheinungen als gewöhnliche Gebrauchtwagen. Auch dürfen die gefahrenen Kilometer nicht unterschätzt werden. So können Leasingrückläufer, die erst drei Jahre alt sind, schon weit über 100.000 Kilometer auf dem Tacho haben.

Fazit zum Kauf von Leasingrückläufern

Wer sich für Leasingrückläufer interessiert, kann sehr wohl Schnäppchen finden und einen Bruchteil des Neupreises bezahlen. Dass derartige Fahrzeuge scheckheftgepflegt sind, gehört zur Normalität. Jedoch müssen mitunter Kratzer oder Dellen in Kauf genommen werden, da viele Leasingrückläufer nur als reine Nutzfahrzeuge gesehen werden. Wenn kleinere Schäden nicht stören, kann man aber durchaus Fahrzeuge für günstige Preise finden, die auch im Rahmen eines Leasing- oder Kreditvertrags finanziert werden können.
Falls Sie an einem Leasing-Wagen interessiert sind, aber nicht sicher sind, ob das Auto tatsächlich ein Schnäppchen ist, erstellen wir Ihnen gern ein Wertgutachten vor dem Kauf. So sind Sie immer auf der sicheren Seite.

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