BMW – Sterlingnight

Vergangene Woche hatten wir die Ehre zu der BMW Sterling Night in Hamburg gehen zu dürfen, bei der zwei ganz besondere Autos zu bewundern waren: BMW Individual 760Li Sterling & BMW i8. Nicht neu, aber selten – auch wenn die jeweiligen Erstpräsentationen schon etwas zurück liegen, lohnt es sich ein paar Worte über beide Fahrzeuge zu verlieren zu verlieren.

Inhalt dieses Beitrags

BMW Individual 760Li Sterling

Da hat sich der Autohersteller BMW mal wieder selbst übertroffen und ein einzigartiges Auto entworfen. Es ist der wertvollste 7er der von den Münchenern jemals entwickelt wurde. Was damals mit einer Sonderanfertigung für Karl Lagerfeld begann, stößt nun auf Perfektion.

BMW Individual

Die BMW Individual Manufaktur hat sich seit Anfang der 90er weiter entwickelt – nach Uhrenmanufaktur und Konzertflügelhersteller hat sich BMW nun erstmals auch mit einer renommierten und traditionsreichen Silbermanufaktur in Flensburg zusammen getan: ROBBE&BERKING. Diese Gelegenheit haben Sie sich natürlich nicht nehmen lassen und prompt wurden mehr als 10 Kilogramm 925er Sterling Silber mit Hilfe höchster Handwerkskunst in verschiedene Elemente des Autos verarbeitet. Sie durften sogar Silberbäder nehmen, die meist nur Bestecken vorbehalten sind und einige Teile wurden durch eine spezielle und seltene Hammertechnik veredelt, welche das Licht ganz besonders spiegelt. Das BMW Emblem, ebenfalls aus massiven Silber, wurde durch Handarbeit weiß und blau emailliert. Hierzu wurde das Emblem zum ersten Mal aus der Hand der BMW Designer gegeben. Eine absolute Seltenheit, was auch mehrere Versuche bedurfte um die Zufriedenheit seitens BMW zu gewährleisten. Es kann also von etwas ganz besonderem gesprochen werden, weshalb es sich wirklich gelohnt hat eine erneute Präsentation zu veranstalten.

BMW i8

Nicht Silber sondern Carbon ist hier das Stichwort
Das Hybridfahrzeug BMW i8 wurde erstmals 2009 als Konzeptfahrzeug auf der IAA öffentlich vorgestellt und erschien bereits 2013 als Serienmodell. Es ist das erste Auto dieser Art, welches optional mit Laserdioden ausgestattet werden kann. Sie sind 10 mal heller und 10 mal kleiner als handelsübliche LEDs und somit um einiges intensiver.

Das Fahrzeug

Was uns außerdem noch gut im Gedächtnis geblieben ist, sind die für BMW unüblichen Flügeltüren – wofür der Prototyp Nazca C2 von 1991 als Design-Vorbild gilt. Der eigentliche Clou aber ist, dass der BMW i8 nicht nur batteriebetrieben, sondern auch noch als Sportwagen eine sehr gute Figur macht. Um diese Kombination zu ermöglichen musste der schwere Elektromotor kompensiert und die Aerodynamik verbessert werden.

Wunderstoff Carbon

Und hier kommt auch schon der Wunderstoff Carbon ins Spiel. Das aus Kohlenstoff gefertigte Material, die sogenannten Carbonfasern sind nur halb so schwer wie Metall und somit für dieses Auto unverzichtbar. Nette Nebeneffekte dieses Materials sind zudem eine wesentlich geringere Dehnungsabweichung, die bei zum Beispiel Stahl durch Temperaturwechsel entstehen kann. Zudem fängt Carbon nicht an zu rosten. Der einzig große Nachteil des BMW i8 besteht bei den enorm hohen Kosten. Aber alles im Leben hat eben seinen Preis und in Punkto Nachhaltigkeit lohnt es sich definitiv auch mal einen Euro mehr auszugeben. Apropos Nachhaltigkeit, in der gesamten BMW i – Serie wurde dieses Thema verstärkt angegangen. Alleine in der Wertschöpfungskette wird im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen nur etwa die Hälfte der Energie benötigt und rund 70 Prozent weniger Wasser.

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