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PKW-Maut – der aktuelle Stand

Noch vor der Sommerpause diesen Jahres soll das neue Konzept für die PKW-Maut des Verkehrsministers Alexander Dobrindt eingereicht werden. Für die Umsetzung ist das Jahr 2016 geplant. Für insgesamt 100€ pro Jahr soll die Maut als Nutzungsgebühr für deutsche Autobahnen veranschlagt werden.

Inhalt dieses Beitrags

Was kostet die PKW-Maut?

Für insgesamt 100€ pro Jahr soll die Maut als Nutzungsgebühr für deutsche Autobahnen veranschlagt werden. Entweder kauft sich der Autofahrer nun also diese Jahreskarte, oder er nutzt die Alternative von 10 Euro für zehn Tage und 30 Euro für zwei Monate. Dieses Vignettensystem soll mit der KFZ-Steuer verrechnet werden um dem deutschen Autofahrer im Vergleich zu heute keine höheren Kosten zu verursachen.

Keine Maut für Elektroautos

Zudem soll es in sechs Öko-Stufen unterteilt werden – Elektroautos würden nach diesem Konzept nicht nur von der KFZ-Steuer, sondern auch von der Maut befreit sein.

Es sollen also nicht die deutschen PKW-Fahrer zusätzlich belastet werden, sondern nur die ausländischen Autobahnnutzer. Folgeführend würden nur Ausländer zusätzlich belastet werden und somit für die Finanzierung der deutschen Straßen aufkommen. Dass hierbei das Thema Diskriminierung nicht gänzlich ausbleibt ist wohl auch Verkehrsminister Dobrindt bekannt, zumal sich dieser grundsätzlich gegen Diskriminierungen ausspricht. Ob die Pläne der PKW-Maut nun als eine solche Diskriminierung eingestuft werden oder nicht, das wird letztlich die EU-Kommission entscheiden müssen.

Erhöhung der LKW-Maut

Im Jahr 2018 ist zudem eine Erhöhung der LKW-Maut in Planung. So möchte Alexander Dobrindt die Kosten für eine LKW-Maut in den nächsten Jahren enorm anheben, um so ein deutliches Plus für die Verkehrsinvestitionen zu erzielen.

Innerdeutsche oder europäische Lösung?

Während die große Koalition dieses innerdeutsche Konzept verfolgt, stellt sich der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger eine europaweite PKW-Maut vor. Die Nutzungsgebühren für die Autobahnen sollen im gesamten europäischen Binnenmarkt gelten. Die Erlöse daraus sollen auch nicht dem Haushalt der EU zugute kommen, sondern vielmehr den einzelnen Mitgliedsstaaten. Unionsfraktionschef Volker Kauder kann sich dem nur anschließen und würde genauso eine einheitliche, europaweite Straßennutzungsgebühr bevorzugen.

Bis eines dieser Vorhaben allerdings in die Tat umgesetzt wird, werden vermutlich noch einige Jahre durchs Land gehen.

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