Unfall-Frühwarnsystem

Durch ein Frühwarnsystem am Auto kann der Unfallgrad im Falle eines Aufpralls gemindert werden. Die Sicherheit auf den Straßen soll durch ein Unfall-Frühwarnsystem von Mercedes-Benz unterstützt werden. Die Pre-Safe-Bremse© des schwäbischen Autohauses ist eine Entwicklung bestehend aus einem Bremsassistenten und einem Elektronischen Stabilitäts Programm©.

Inhalt dieses Beitrags

Durch ein Frühwarnsystem am Auto kann der Unfallgrad im Falle eines Aufpralls gemindert werden.

Die Sicherheit auf den Straßen soll durch ein Unfall-Frühwarnsystem von Mercedes-Benz unterstützt werden. Die Pre-Safe-Bremse© des schwäbischen Autohauses ist eine Entwicklung bestehend aus einem Bremsassistenten und einem Elektronischen Stabilitäts Programm©.

Dadurch kann das Auto mithilfe von Sensoren kritische Situationen erkennen und ist in der Lage Signale an die Steuerung zu senden. Daraufhin wird der Fahrer durch akustische und optische
Signale gewarnt und auf eine mögliche Gefahrensituation hingewiesen. Findet auch dann keine Reaktion des Fahrers statt, wird eine automatische Teilbremsung des Fahrzeuges ausgelöst. Der Fahrer spürt durch die Temporeduzierung eine zusätzliche Warnung und erhält erneut die Chance selbst zu handeln. Reagiert der Fahrer auch dann nicht, kommt es kurz vor dem Aufprall zu einer Vollbremsung.

Der Ablauf des intelligenten Unfall-Frühwarnsystems im Überblick:

• Ca. 3 Sekunden vor dem vermeidlichen Aufprall – Reaktion durch optische und akustische Signale
• Ca. 2 Sekunden vorher – Teilbremsung wird ausgelöst
• Ca. 1 Sekunde vorher – Vollbremsung erfolgt

Mit diesem Frühwarnsystem wird ein Aufprall in der Regel nicht gänzlich verhindert, jedoch kann es im Extremfall Leben retten und einen unkontrollierten Unfall vermeiden.

Verhindert die Pre-Safe-Bremse jeden Aufprall?

Doch damit ist noch nicht alles gesagt. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, ist dieses Frühwarnsystem noch nicht dazu in der Lage jedes Hindernis zu erkennen. Die möglichen Gegenstände müssen metallisch sein um erkannt zu werden. Dies ermöglicht zwar das erkennen eines anderen Autos, jedoch nicht zwangsweise das eines Menschen oder Tieres. In dem von der Zeitung durchgeführten Test dient eine Styroporwand als Hindernis für das Auto. In diesem Test zeigt das Fahrzeug keinerlei Reaktion und fährt ungebremst gegen die Styroporwand. Auch mit einer Decke über der Styroporwand ist noch keine Reaktion des Frühwarnsystems zu erkennen.

Um aber den Schutz vor jeglichen Hindernissen zu ermöglichen wurden von Mercedes-Benz bereits Nachtsichtgeräte zum Einsatz gebracht. Dieses zusätzliche Upgrade soll den Autofahrer somit auch bei Nacht warnen, sollte sich ein Passant oder ein Tier der Straße und somit auch dem Auto deutlich nähern. Ein weiterer Lösungsansatz ist in diesem Fall auch der Einsatz von Infrarotkameras. Mit diesen erweiterten Techniken soll es möglich sein, Lebewesen auch genau als solche identifizieren zu können und letzten Endes nicht nur Fahrzeuge, sondern ebenfalls
Fahrbahnschilder und Passanten erkennen zu können.

Unser Fazit

Es geht nicht darum ein „guter“ oder „schlechter“ Autofahrer zu sein. Auch bei 30 Jahren Fahrerfahrung mit vielen verschiedenen Autos und diversen kritischen Situationen kann trotzdem eine Situation eintreten, in der es dem Fahrer nicht mehr möglich ist rechtzeitig zu reagieren. Sei es das blinkende Handy von dem man die Augen mal wieder nicht lassen kann oder das schreiende Kind auf dem Rücksitz. Es braucht nur einen kurzen Moment der Abwesenheit in dem ein Frühwarnsystem zwar nicht die Aufmerksamkeit des Menschen ersetzt und auch nicht zwangsweise einen Unfall radikal verhindert, jedoch ist es in der Lage das schlimmste zu verhindern und die schwere des Unfalls zu reduzieren. Ist also auch der Autofahrer aufmerksam, hält den Sicherheitsabstand ein, beachtet die Verkehrsregeln – und verfügt zusätzlich über ein Frühwarnsystem, gibt es kaum bessere Möglichkeiten um die Sicherheit auf den Straßen deutlich zu verbessern.

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