Tipps und Tricks für die Autoreinigung von Innen

Die meisten Autofahrer verbringen viel Zeit in ihrem Fahrzeug - dabei kann das Auto mit der Zeit ziemlich verdrecken. Der fahrbare Untersatz möchte allerdings nicht nur von außen gepflegt werden, auch der Innenraum bedarf gelegentlich einer Grundreinigung. Wer demnach regelmäßig im Auto isst, trinkt und vielleicht sogar raucht, sollte nicht nur einen Besuch in der Waschanlage einplanen. Auch im Inneren des Wagens ist von Zeit zu Zeit das Putztuch zu schwingen.

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Das Auto ist für viele wie ein fahrendes Wohnzimmer

Zahlreiche Autofahrer verbringen immens viel Zeit hinter dem Steuer. Dabei fahren sie nicht nur von A nach B, sondern hören auch Radio, singen, trinken und essen im Auto, rauchen vielleicht auch die eine oder andere Zigarette, kauen ein Kaugummi oder lutschen einen Bonbon. Die meisten Lebensmittel hinterlassen dabei im Fahrzeug ihre Spuren. Nicht nur Krümel oder Tropfen landen auf Autositzen, auch Schmutz, Flecken und Rauchgeruch setzen sich in Polstern und Matten fest. Dazu kommt natürlich auch der Dreck, der mit ins Auto getragen wird: Neben Blätter, Gras und Erde können dies auch so manch andere Anhängsel sein, welche an den Schuhen und somit an den Fußmatten hängenbleiben.

Deshalb ist eine intensive Innenraumreinigung von Zeit zu Zeit überaus empfehlenswert. Ein Auto ist selbstverständlich ein Gebrauchsgegenstand. Allerdings bleibt der Wert eines Pkw stabil, wenn diesem eine regelmäßige Pflege zuteilkommt.

Der Innenraum ist stets sorgfältig zu reinigen

Es gibt heutzutage Anbieter, die nicht nur die Außenreinigung eines Fahrzeuges übernehmen, sondern auch den Innenraum sorgfältig reinigen. Dieses Vergnügen kostet jedoch auch Geld. Wer dieses sparen möchte, kann ganz einfach die Innenreinigung des Autos selbst vornehmen.

Zunächst ist das Innere des Wagens vorab mit einem Staubsauger zu reinigen. Dabei lassen sich spielend einfach gröbere Schmutzablagerungen entfernen. Anschließend geht es mit der richtigen Reinigung los. Dafür empfiehlt sich am besten ein Mikrofasertuch. Aber auch Lappen, Schwämme, Glasreiniger und Kunststoffpflege sind gern gesehene Helfer. Jedes Utensil hat seine Aufgabe und sorgt dafür, dass sich der Pkw-Innenraum nach der Reinigung wieder sehen lassen kann.

Hinweis: Es gibt viele Reinigungsmittel, die gut für die Pflege des Autos sind. Einige sind allerdings weniger geeignet. Dazu zählen sämtliche Mittel, die scharfe Inhaltsstoffe enthalten und für die Oberflächen des Cockpits schädlich sein könnten. Dazu zählt beispielsweise Scheuermilch, Essigreiniger sowie Putzmittel mit Alkoholen wie Brennspiritus oder ähnliches. Gerade Kunststoffoberfläche oder Bereiche mit Lackierungen nehmen die Behandlung mit diesen Putzmitteln sehr übel. Das Resultat sind Flecken oder gar Farbabtragungen.

Elektrobereiche sind immer vorsichtig zu reinigen

Bewaffnet mit Glasreiniger und Mikrofasertüchern ist manch ein Putzteufel doch recht übereifrig, wenn es um die Innenraumreinigung des Autos geht. Dabei muss an dieser Stelle gesagt werden, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht. Gerade die Elektronik ist ziemlich empfindlich. Hier sollten keine Flüssigkeiten in rauen Mengen verwendet werden. Besser ist es, das Tuch vorab etwas zu befeuchten, ehe die anfälligen Bereiche eine Reinigung erhalten. Andernfalls kann es zu Beschädigungen an der Elektrik kommen, was wiederum durchaus teuer ausfallen könnte.

So lassen sich die verschiedenen Autoinnenbereiche ideal reinigen

Vom Cockpit über die Scheiben bis hin zu den Sitzen – so eine Innenreinigung hat es schon mal in sich. Doch jeder Bereich ist gesondert und sorgfältig zu reinigen. Wir haben nachfolgend einige Tipps zusammengetragen, damit die Putzaktion von Erfolg gekrönt ist.

Armaturenbereich

Hier gibt es viele Spalten, Ablagen und Fächer – oft haben Autofahrer keine Lust, erst mit dem Reinigen anzufangen. Doch die Mühe lohnt sich immer. Mit etwas Wasser und Spüli sowie einem kleinen Schwamm gelangt man mühelos in alle Bereiche und kann sichergehen, dass auch die entlegensten Stellen gesäubert werden.

Wichtig: Den Schwamm immer gut auswringen. Wer sich die Mühe ersparen möchte, kann auch zu Mikrowassertüchern greifen. Diese Materialien schaden den Kunststoffflächen nicht. Für das letzte Finish ist ein Cockpitspray ideal.

Scheiben, Spiegel und andere glatte Flächen

Neben den Fensterscheiben sind auch die Spiegel und die Anzeigeflächen zu bedenken. Hier ist ein Glasreiniger nebst Mikrofasertuch empfehlenswert. Wichtig ist, dass die Bereiche nach der Reinigung trocken, sauber und schlierenfrei sind. Bei Nachtfahrten erschweren Streifen und Flecken die Sicht. Daher ist es wichtig, diese Bereiche gründlich zu reinigen.

Tipp: Die Heizstreifen der Heckscheibe sind mit Vorsicht zu reinigen, um die Drähte nicht zu beschädigen.

Polster und Teppichmatten

Hier tummeln sich wohl die meisten Flecken und Probleme: in den Sitzpolstern und Matten des Innenbereiches. Ist das Saugen vollzogen, zeigen sich nächste Baustellen. Oftmals lassen sich unschöne Dreckpartikel mit speziellen Reinigungsmitteln beheben. Dazu ist die Stelle mit dem Reinigungsmaterial gezielt zu versehen. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann mit einer geeigneten Bürste der Fleck herausgearbeitet werden.

Tipp: Anwender sollten darauf achten, die Polster nicht zu feucht zu behandeln. Ist der Sitz nach der Behandlung noch sehr nass, so kann es über kurz oder lang zu Schimmel kommen. Daher ist es wichtig, alle Stellen gut zu trocknen. Ganz gleich, ob es sich um die Rückbank, die Mattenteppiche oder den Fahrer- sowie Beifahrersitz handeln mag.

Welche Hausmittel kann ich für die Innenreinigung verwenden?

Zunächst ist es bedeutsam, herauszufinden, um welche Materialien es sich handelt. Stoffbezüge sind in der Regel anders zu bearbeiten als Lederbezüge. Sitze aus Glattleder, Wildleder oder Velourstoffen sind am besten immer nur mit sehr wenig Wasser und einem Mikrofasertuch zu reinigen: Alles andere könnte dem Stoff schaden. Um die Farbe der Stoffe aufzufrischen, ist farblose Schuhcreme hilfreich. Es pflegt nicht nur die Oberfläche, sondern verbirgt auch Abnutzungserscheinungen. Findet sich doch mal ein hartnäckiger Fleck an, so ist ein Putzradierer, wie er in vielen Drogeriemärkten angeboten wird, ideal. Die Behandlung sollte in sanften, kreisenden Bewegungen erfolgen. Im Anschluss ist ein Finish mit Schuhcreme ohne Farbzugabe praktisch.

Stoffsitze vertragen häufig mehr und lassen sich beispielsweise mit Rasierschaum auffrischen. Damit lassen sich neben Wasserflecken auch ganz praktisch Fettreste entfernen. Dazu am besten den Rasierschaum auf die betroffene Stelle geben und für mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen. Anschließend lassen sich die Reste ganz einfach abnehmen oder abtupfen.

Wie bekomme ich hartnäckige Gerüche aus dem Auto?

Die meisten Autofahrer schwören auf Duftbäume, andere auf Duftstäbe und wieder andere nutzen Raumsprays. Diese Produkte sind nicht verkehrt, beseitigen allerdings kaum das Problem. Mit den künstlichen Stoffen lässt sich folglich keine gezielte Lösung herbeiführen. Besser ist hingegen eine kleine Schüssel mit Kaffeepulver. Dazu geben Anwender frisches Kaffeepulver einfach in eine Schüssel und stellen diese in das Auto. Nach einigen Stunden sind verschiedenste Gerüche gebunden worden. Wer mag, darf sich nun an dem Kaffeeduft erfreuen. Wer es frischer liebt, kann ein wenig Raumspray versprühen.

Kann ich auch den Autohimmel reinigen?

Der Autohimmel erhält oftmals keine Beachtung, ist jedoch auch gelegentlich einer Reinigung zu unterziehen. Hier darf gern mit einem kleinen Schwamm und wenig Wasser gearbeitet werden. Dabei ist das Material vorsichtig zu behandeln, da einige Himmel recht empfindlich auf Druck reagieren.

Kofferraum nicht vergessen

Der Kofferraum ist sicherlich mit Abstand der Bereich eines jeden Autos, der am meisten leidet. Hier finden sich nicht nur Koffer an, sondern häufig auch Einkäufe des täglichen Bedarfs und weitere Besorgungen wie Erde aus dem Baumarkt, ein Tannenbaum zur Weihnachtszeit und viele weitere Dinge, die ihre Hinterlassenschaften im Kofferraum zurücklassen. Nicht selten bohren sich Erde, Tannennadeln und anderer Dreck tief in die Teppichmaterie – mit einem Staubsauger können grobe Schmutzsporen beseitigt werden, doch oft bleiben noch kleine Rückstände vorhanden. Hier spielt der richtige Saugeraufsatz und viel Zeit sowie Geduld eine eminente Rolle.

Flecken lassen sich am besten mit Polsterreiniger beseitigen. Hartnäckige Spuren verschwinden häufig nach dem Einsatz von Fleckenwassern oder speziellen Mitteln.

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