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Kauf eines Gebrauchtwagen – ein Gutachten schafft Sicherheit

Nicht jeder kann sich einen Neuwagen leisten, hat dieser schließlich seinen Preis. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen für einen Gebrauchtwagen oder Jahreswagen entscheiden. Allerdings heißt es auch hier - wie so oft im Leben - Augen auf beim Kauf. Es kann nämlich durchaus sein, dass das Wunschauto über Mängel verfügt, die auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen sind. Vor allem Laien fällt es schwer, Schäden zu erkennen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie daher vor dem Autokauf einen Gutachter zurate ziehen.

Inhalt dieses Beitrags

Nicht jeder kann sich einen Neuwagen leisten, hat dieser schließlich seinen Preis. Kein Wunder also, dass sich viele Menschen für einen Gebrauchtwagen oder Jahreswagen entscheiden. Allerdings heißt es auch hier – wie so oft im Leben – Augen auf beim Kauf. Es kann nämlich durchaus sein, dass das Wunschauto über Mängel verfügt, die auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen sind. Vor allem Laien fällt es schwer, Schäden zu erkennen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie daher vor dem Autokauf einen Gutachter zurate ziehen.

Wie geht ein Gutachter vor?

Es gibt viele Menschen, die einen Gebrauchtwagen bevorzugen. Fahranfänger nutzen gern einen gebrauchten Wagen und auch als Zweitwagen machen sich Autos aus zweiter Hand sehr gut. Wer jedoch ein gebrauchtes Modell kaufen möchte, sollte vorab einen Gutachter um Rat ersuchen. Dieser kann in einem Gutachten belegen, dass das Auto noch in einem guten Zustand ist – oder nicht.

Ein Kfz Sachverständiger wird das Wunschauto genau in Augenschein nehmen und auf Herz und Nieren überprüfen. Anschließend werden die Erkenntnisse schriftlich in das Kfz Gutachten einfließen. Wichtig: Die Probefahrt. Kein Gebrauchtwagen sollte ohne Probefahrt gekauft werden. Häufig lassen sich nämlich nur während der Fahrt weitere Mängel sichten.

Hinweis: Wer keinen Kfz Gutachter in Auftrag geben möchte, kann auch über die allseits bekannten Prüfstellen ein Gutachten erstellen lassen. Zu den Prüfstellen zählen beispielsweise die DEKRA, der ADAC oder der TÜV. Sie können als Kaufinteressant genau wählen, wie umfangreich die jeweilige Prüfung vorgenommen werden sollen. Neben einem Basis-Check gibt es ebenso einen Karosserie-Check oder einen System-Check.

Wie teuer sind die Gutachten?

Der öffentlich bestellte Kfz Gutachter wird seinen Zeitaufwand in Rechnung stellen. Oft ist auch der Wert des Gebrauchtwagens von Interesse. Nach diesem richtet sich das Honorar, welches gestaffelt in speziellen Gebührentabellen herausgefiltert wird.

Bei anderen Anbietern richten sich die Kosten nach Umfang des Auftrages. Ein technischer Check bei der DEKRA kostet ungefähr 49 Euro. Weitere Checks, die das System oder die Karosserie betreffen, lassen sich mit jeweils ca. 30 Euro zusätzlich beziffern. Mitglieder des ADAC bekommen hingegen für die Checks Vergünstigungen. Hier kostet ein Rundumcheck alles in allem um die 89 Euro. Bei dem TÜV Süd ist es noch am günstigsten – hier kostet der Check im Basispaket ungefähr 29 Euro.

Das ist beim Internetkauf zu beachten

Jeden Tag werden unzählige Gebrauchtwagen auf verschiedenen Portalen im Internet angeboten. Es ist demnach kaum verwunderlich, dass sich Interessierte auch die Onlineangebote genauer ansehen. Allerdings lassen sich weder über den Computer noch aus der Ferne Mängel direkt erkennen. Eine persönliche Begutachtung ist somit unumgänglich. Wer sich nicht sicher ist, ob der Gebrauchtwagen auch tatsächlich hält, was er verspricht, kann auch ein Internetunternehmen beauftragen, den Gebrauchtwagen vor Ort zu prüfen. Dazu schicken die Anbieter einen geeigneten Sachverständigen zur Prüfung zum Verkäufer. Dort kann der Gutachter ebenso eine Probefahrt vollziehen. Der Termin lässt sich einfach und unkompliziert direkt im Internet buchen. Die Kosten belaufen sich in diesem Rahmen oft um die 120 Euro.

Das können Verkäufer beim Gebrauchtwagenverkauf tun

Verkäufer, die einen Gebrauchtwagen veräußern möchten, können dem Verkauf ein wenig auf die Sprünge helfen. Mit einem Gutachten, der über den Zustand des gebrauchten Autos informiert, lässt sich die Kaufentscheidung für so machen Käufer ins Positive wenden. Mit einem professionellen Gutachten lassen sich nicht nur Mängel aufzeigen; es ist demzufolge auch möglich, einen realistischen Verkaufspreis zu benennen. Folglich können sich Verkäufer auf das Gutachten berufen und schützen sich somit vor Käufern, die unangemessen den Kaufpreis drücken wollen.

Neben den grundsätzlichen Fahrzeugdaten finden sich in einem umfangreichen Gutachten auch Informationen zu Reparaturen, Vorschäden und Sonderausstattungen an. Wer Interesse hat, den Gebrauchtwagen mit einem Gutachten zum Verkauf anzubieten, kann vorab über die DAT (Deutschen Automobil Treuhand) überprüfen, wie viel das Auto noch wert ist. Folglich lässt sich abklären, ob ein Gutachten noch Sinn macht. Lässt der Preis ein Gutachten zu, so können sich Verkäufer sicher sein, dass der Gebrauchtwagen einfacher und auch schneller den Besitzer wechselt.

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Um in den Kreis der Kfz-Sachverständigen aufgenommen und als Gutachter für den TÜV, die Dekra oder unabhängig tätig sein zu dürfen, müssen Sie eine Qualifikation erwerben. Eine passende berufliche Ausbildung ist von zwingender Notwendigkeit, wenn Sie als Kfz-Schadengutachter arbeiten und sich diesbezüglich fortbilden möchten.

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